Fast 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe und gut 60 Mitarbeitende der Kooperationspartner nutzten am 12.01.2012 die Möglichkeit, sich über die aktuellen Angebote der Evangelisches Johannesstift Jugendhilfe gGmbH zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Rückblick 2011
„Gehe nicht in die Zukunft ohne zu wissen woher Du kommst“, leitete Geschäftsführer Andreas Lorch den Neujahrsempfang ein und benannte in seinem Rückblick die bestimmenden Themen des Jahres 2011: Die konzeptionelle Arbeit an Struk
turen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die Diskussion und Umsetzung des Leitbilds und die Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung zur Arbeitszeit haben bereits ihre Spuren in der Gestaltung der Arbeitsprozesse hinterlassen. „Wir haben, trotz knapper Ressourcen, neue Angebote realisieren können, blieben aber auch vor Schließungen nicht verschont. Und für manch anderes brauchen wir schlicht mehr Zeit als gedacht“, fasst Lorch die Entwicklungen des vergangenen Jahres zusammen.
Ausblick 2012
Für 2012 gehe es laut Lorch vor allem darum, „die internen Baustellen abzuarbeiten und zu beenden.“ Insbesondere die Umsetzung des umfangreichen Auditprogramms im Rahmen des QM, die Weiterentwicklung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie die Eröffnung der Geschlossenen Unterbringung und des Krisendienstes im Landkreis Oberhavel liegen Lorch am Herzen. „Nicht viel“, ist sich Lorch bewusst, aber auch dies sei bereits eine große vor allem finanzielle Herausforderung.
Infomarkt für Kooperationspartner
Im Anschluss an den Neujahrsempfang waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kooperationspartner, insbesondere der Jugendämter und Schulen, eingeladen, sich über die Angebote der Evangelisches Johannesstift Jugendhilfe gGmbH zu informieren. „Viele Mitarbeiter des Jugendamtes sind neu und kennen noch gar nicht unsere ganze Angebotsbreit
e“, begründet Lorch die Einladung der Kooperationspartner. So stellten die einzelnen Angebote mit kreativ und individuell gestalteten Ständen ihre Schwerpunkte und konzeptionellen Ansätzen vor. Neben vielen Mitarbeitern der Regionalen Sozialdienste informierte sich auch der im Feld der Jugendhilfe neue Spandauer Stadtrat Gerhard Hanke (CDU) über die Situation in der Jugendhilfe des Johannesstifts. „Es ist ein gutes Zeichen, dass er sich die Zeit genommen hat“, sind sich viele Beteiligte sicher. Darüber hätte die Beteiligung gezeigt, welchen hohen Stellenwert der persönliche Kontakt habe.
Neue Jugendhilfe-Broschüre
Im Zuge des Infomarktes wurde auch die druckfrische Jugendhilfe-Broschüre vorgestellt, die die Tätigkeitsfelder der Evangelisches Johannesstift Jugendhilfe gGmbH für die breite Öffentlichkeit verständlich erläutert. „Wenn ich mich umschaue bin ich stolz darauf, mit welchem hohen fachlichen Engagement, mit wie viel Liebe und Zuwendung unsere Mitarbeitenden Tag für Tag ihren Dienst leisten und die Erlebniswelt Jugendhilfe gestalten“, bedankt sich Lorch ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
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(18.01.2012/Ze)