Deutscher Arbeitsschutzpreis 2011

Die Behindertenhilfe des Evangelischen Johannesstifts wurde ausgezeichnet

 

Prävention zahlt sich aus - für die Beschäftigten, für das Unternehmen und für die Volkswirtschaft. Der Deutsche Arbeitsschutzpreis möchte besonders wirksame und innovative Arbeitsschutzmaßnahmen bekannt machen und als gute Beispiele öffentlich präsentieren.
 

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr vier Unternehmen, die sich in besonderem Maße für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz engagieren. Mit unter den Preisträgern – die Behindertenhilfe gGmbH des Evangelischen Johannesstifts. Die Jury lobte die innovativen und langfristig angelegten Arbeitsschutzmaßnahmen des Unternehmens. Seit 2008 wurde in der Behindertenhilfe ein umfassendes Konzept zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement eingeführt und umgesetzt, das die hohen psychischen und körperlichen Anforderungen in der Arbeit berücksichtigt. Gesundheit und Arbeitsschutz sollen systematisch im Arbeitsalltag verankert und die Haltung der Mitarbeitenden nachhaltig verändert werden.

 

Damit dies gelingt, ist Gesundheitsmanagement als klare Führungsaufgabe definiert. Eine lebendige und täglich gelebte Kommunikationskultur zwischen Beschäftigten und Führungsebene hilft, das neue Konzept umzusetzen. Ein Netzwerk von Gesundheitsbeauftragten, die zentral und in den jeweiligen Einrichtungen aktiv sind, ist gerade im Entstehen, denn - Gesundheitsmanagement sieht die Behindertenhilfe als dauerhafte Aufgabe und Herausforderung!
 

Begonnen hat das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der Behindertenhilfe bereits 2008 mit einer Befragung aller Mitarbeitenden. Auf Grundlage der Ergebnisse wurde gemeinsam mit der externen Beraterin Dr. Irene Preußner-Moritz (Geschäftsführerin von SMEO Consult) ein Fahrplan zur Einführung einer gesundheitsförderlichen Führungskulturerarbeitet. Inzwischen gibt und gab es Sportgruppen und Events, Gesundheitszirkel und Ernährungsschulungen, Rauchentwöhnungsangebote, Schulungen zum Erstellen von gesunden Dienstplänen und vieles mehr.